Möbelcustomizing: besondere Einrichtungsgegenstände

 das Hirschgeweih

Das erste Möbelstück, das ich für Rivermead Manor gecustomized habe, ist dieses Hirschgeweih, das in der Eingangshalle über dem Kamin hängt. Der Prozess ist denkbar einfach: den Hirsch köpfen (leider habe ich erst beim zweiten Hirsch im richtigen Winkel gesägt) und einen Boden vom Servierwagen aus dem alten Wohnzimmer (5320) von seinen Radhalterungen befreien. Anschließend nur kleben und - et voilà. Ein stimmungsvoller Einrichtungsgegenstand (den playmobil® ja eigentlich spätestens für das Forsthaus (4207) hätte herstellen müssen :-)).
Ich trage mich mit dem Gedanken, dem Hirsch demnächst noch einen Elch und ein Reh zur Seite zu "hängen". Das Wildschwein hat leider eine zu ungünstige Halsform, um den Kopf mit ausreichend Überstand abzusägen...

 verloschene Kerzen

Ein wunderschönes playmobil®-Detail sind die kleinen roten Kerzen, die zum ersten Mal im modernen Wohnzimmer (3966) aufgetaucht sind, gemeinsam mit einem surreal geschwungenen, schwarzen Kerzenständer, der im modernen Wohnzimmer gar nicht gruselig wirkt - es aber eigentlich ist.
Der Haken an diesen schönen kleinen Kerzen ist, dass sie (wie auch alle playmobil-Kerzenständer) inklusive Flamme modelliert sind und somit ständig brennen. In einem Haus, das schon lange leersteht, geht das natürlich nicht.
Ich habe deshalb die Flammen mit einem Bastelmesser entfernt, in den Kerzenstumpf ein kleines Loch gebohrt und schwarzes Nähgarn hineingesteckt, das ich mit Modellkleber etwas gestärkt habe, sodass es auch die typische gebogene Dochtform beibehält.
So machen sich die Kerzen auch wunderbar im großen Kerzenleuchter aus der neuen Ritterburg (3268). Der ist mit seiner Pentagramm-Form und der düsteren Optik vielleicht das unheimlichste Teil, das playmobil® je hergestellt hat. Normalerweise wird er mit einem verknoteten Faden aufgehängt. Ich habe ihn in der Mitte vertikal durchbohrt und mit einer Kette (vom Special-Schlossgeist 4650) aufgehängt.



 Gemälde

In einem Spukhaus muss es eine ganze Menge Gemälde an den Wänden geben. Ein paar Motive habe ich selbst fotografiert und zum Ölbild gemacht, andere habe ich mir bei den (nicht ganz so) alten Meistern geliehen. Alle Bilder sind auf mattes Fotopapier gedruckt und in die Rahmen geklebt.
Natürlich verrät der Kunstgeschmack einiges über die Bewohner eines Hauses, deshalb habe ich mich nach - sagen wir mal - "nicht zu hoffnungsvollen" Motiven umgesehen.
Auf dem ersten Bild sehen wir:

  • links oben: "das Eismeer / gescheiterte Hoffnung" von Caspar David Friedrich (ca. 1824),
  • rechts oben: "Kreuzigung" von Franz von Stuck (1892)
  • links unten: "Luzifer" von Franz von Stuck (1890)
  • rechts unten: Portrait Dr Gargulek / Memento mori!

Das zweite Bild
:
  • links oben: "Die Toteninsel" von Arnold Böcklin (1883),
  • links unten: kleines Portrait von Eleonore Gargulek (steht auf dem Kaminsims im blauen Salon),
  • rechts: Riesenportrait von Eleonore Gargulek (hängt in ihrem Schlafzimmer). Der übergroße Rahmen ist aus vier Bilderrahmen zusammengesetzt.

Und eins noch: der gute alte röhrende Hirsch. Der muss sein. (Ist übrigens eben der, der für das Hirschgeweih geköpft wurde...)