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Pünktlich zu Halloween 2005: The living Dead![]() Zombies - seit George A. Romero 1968 mit "Night of the Living Dead" den ersten Zombiefilm drehte, sind sie Prominente der Horrorwelt. Wie in kaum einem anderen Genre stehen bei den Zombiefilmen vereinzelte Perlen neben absolutem Schrott. Naja, für Western mag das auch gelten. Und Krimis... Gerade in der letzten Zeit erfreuen sich die Untoten wieder großer Beliebtheit - "28 Days Later", "Resident Evil", das "Dawn of the Dead"-Remake, die Zombie-Parodie "Shawn of the Dead" und mit "Land of the Dead" sogar ein neuer Romero-Film - sie alle zerren die Toten wieder aus ihren Gräbern. Und mit den Infieri in "Harry Potter und der Halbblutprinz" sind die Untoten wohl endgültig salonfähig geworden. Making of Zombies sind blass. Alles andere ist eigentlich egal: Mann oder Frau, alt oder jung, Anzug, Arbeitskleidung oder zerfetztes Leichenhemd - alles ist möglich. Aber es gibt nur eine Handvoll Figuren mit weißem Kopf: Geisterpirat, Vampir, Kettengeist, Skelettgeist und Schlossgeist. Den Schlossgeist gibt es glücklicherweise noch bei Playmobil® noch im Direktservice zu bestellen, und Tacksi aus dem Playmobilforum hat mir sogar welche geschenkt! Nochmal vielen Dank! Erstmal habe ich also wild Figuren mit weißem Kopf zusammengetragen und ich-weiß-nicht-mehr-wie-vielen Vampiren die Zähne wegradiert... Aber mit weißen Köpfen ist es nicht getan: weiße Haut bedeutet auch weiße Hände! Und die sind genauso schwierig zu finden - die Figuren mit weißen Köpfen haben welche, außerdem alte Polizisten, ein Nordstaatengeneral und: Patrick F. Patrick. Ja, den habe ich auch zerlegt... Die Farbe der Arme muss dann zur Oberkörperfarbe passen, das schränkt den Kreis der verwendbaren Figuren schon wieder stark ein... Das Tauschen von Händen ist mir bis heute unheimlich - der Trick mit dem Erhitzen klappt zwar, aber die Hände werden nie mehr so straff, wie sie es mal waren... Oberkörper mit aufgedruckter Hautfarbe scheiden natürlich auch aus. Zombies zeichnen sich auch durch ihren charakteristischen Gang aus: die Hände nach vorn, den Oberkörper so weit nach vorn oder hinten gekippt, dass sie gerade noch im Gleichgewicht bleiben. Damit die Männchen sich so zombiehaft nach hinten lehnen können, ist eine kleine Modifikation am Innenskelett notwendig... Am Ende entstanden nicht weniger als 21 Zombies - das Schlimmste an ihnen ist ja, dass sie immer in ganzen Horden anrücken... Unter ihnen sind ein Skelett, ein untoter Chirurg, eine Nonne und - als Hommage an Romeros "Day of the Dead" - die untote Braut und der Zombie-Clown! Damit man jeden einzelnen nochmal schön erkennen kann, kommen hier nochmal Fotos von Kleingruppen; doch zuvor: der Held der Geschichte. Duane Jones spielte Ben in "Night of the living Dead" und war damit drei Jahre vor "Shaft" der erste schwarze Actionheld. ![]() ![]() Links und in der Mitte kann man Teile vom Geisterpiraten erkennen, rechts sieht man eine Stewardess mit den Armen eines Nordstaatengenerals. Schön ist, dass ihr weißer Ausschnitt jetzt auch als Hautfarbe gelten kann...
![]() Hier erkennt man noch an der Farbe von Augen und Mund, woher die Köpfe stammen (v. l. n. r.): der Kettengeist hat blaue Augen, die schwarzen Augen kommen vom Vampir und die braunen Augen stammen vom Schlossgeist. ![]() Der Zombie links im Bild hat sich einen Zombie-Snack mitgebracht. Er trägt übrigens die Heavy-Metal-Kutte (leider nur von hinten zu erkennen). Ganz rechts die einzige Figur, bei der ich Hände ausgestauscht habe; man kann sehen, dass die Arme durch die Hitzeeinwirkung ein bisschen deformiert sind... ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |