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warum es diese Seite gibt
Auf www.playmotown.de soll das Wild-Westprogramm von Playmobil® gewürdigt werden, das Anfang 2003 wegen mangelnder Nachfrage eingestellt wurde.

Im Mai 2003 ist diese Seite entstanden - und immer weiter gewachsen. Der Schwerpunkt der Seite bleibt die Westernstadt Goldwater Creek, daneben gesellen sich inzwischen Customizing-Bilder aus ganz anderen Bereichen - von A wie "Astronauten" bis Z wie "Zombies", weil ich immer wieder davon begeistert bin, was man mit Playmobil® alles darstellen kann.
…warum Playmobil?
"Weil eins zum andern passt." Das war einer der ersten Playmobil®-Werbeslogans, und es stimmt: die unterschiedlichen Spielwelten sind bis in kleinste Details ausgearbeitet - Details, die man einem Kinderspielzeug kaum zutrauen würde - und alles bleibt untereinander kombinierbar. Es gibt kaum etwas, dass man mit den richtigen Teilen nicht darstellen oder nachstellen könnte, erst recht nicht, wenn man zum Customizing bereit ist.
Was ist Customizing?
...erstmal jede Veränderung des Auslieferungszustands. Playmobil®-Customizing meint vor allem das Zerlegen von Figuren in ihre Einzelteile, um sie dann in neuen Kombinationen zusammenzusetzen. Customizing kann aber auch bemalen, zersägen, verkleben, Entfernen von Bedruckungen und ähnliches bedeuten. Beim Originalteile-Customizing bemüht man sich, nur unveränderte Playmobil®-Teile zu verwenden und ohne "Fremdmaterialien" oder Bemalen auszukommen.
Wie geht Customizing?
...in Emails werde ich das immer wieder gefragt, deshalb ein paar kurze Anleitungen:
Zerlegen I
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Männchen "hinsetzen"
- Oberkörper mit der Faust umschließen
- Ohne zu zögern und mit viel Gewalt das Männchen mit den Hacken auf eine halbfedernde Unterlage (z.B. Teppich oder Mousepad) schlagen
- der Kopf wird aus dem Innenskelett gehebelt, das Männchen lässt sich in seine Einzelteile zerlegen.
Vorsicht: funktioniert nicht bei Männchen mit dickem Bauch. Bei "Polizeihosen" mit Bügelfalte gibt's fiese Druckspuren. Beine mit Stiefeln können brechen.
Zerlegen II (bei dicken, gestiefelten und widerspenstigen Figuren)
- einen flachen Schraubenzieher an der Seite zwischen Innenskelett und Gesäß schieben
- mit einer schnellen Drehung die Beine aus dem Gelenk drehen
- jetzt ein präpariertes Beinpaar einsetzen: es ist waagerecht durchbohrt, durch die Beine steckt eine Stange (Nagel, Bohrer…) als Griff
- das Männchen mit den Zerlegebeinen mit dem Kopf in eine Schublade stecken, sodass Körper und Beine rauskucken. Den Kopf zum Schutz vorher mit einem Taschentuch umwickeln. Mit dem Knie gegen die Schublade lehnen und am Zerlegewerkzeug reißen, bis sich der Kopf aus dem Innenskelett löst.
Bedruckungen entfernen
- mit Tesafilm den Teil des Drucks abkleben, der bleiben soll
- mit einem Radiergummi den Druck entfernen - Vorsicht: macht die Oberfläche stumpf. Besser: mit einem leichtfeuchten Tuch und Scheuermilch schrubbeln - das lässt die Oberfläche weiter glänzen.
Playmobil® fotografieren
Ich habe selber keine Ahnung vom Fotografieren und nur durch Ausprobieren einiges herausgefunden:
- Augenhöhe: unbedingt immer aus Playmo®-Perspektive fotografieren, also auf Augenhöhe mit den Männchen. Auch beim Aufstellen der Szenen immer wieder in die Hocke gehen und die Szene auf Augenhöhe betrachten. Fotos von schräg oben sehen immer aus wie fotografiertes Spielzeug.
- Schärfe: die Schärfe so einstellen, dass die Augen der Playmomännchen scharf sind. Viele Kameras haben eine Makro-Funktion, mit der man wenige Zentimeter vom Objekt noch scharfe Bilder bekommt.
- Blickrichtung: …ist entscheidend, damit Bilder lebendig aussehen. Wenn zwei Männchen miteinander reden, sollten sie einander unbedingt ansehen. Wenn sie auch nur ein bisschen aneinander vorbeikucken, wirkt das Bild gestellt und nicht mehr "echt".
- Licht: …kann man kaum zu viel haben, vor allem bei Digitalkameras. Professionelle Studiolampen sind teuer, ich rette mich mit günstigen IKEA-Leuchten und Schreibtischlampen. "Lampan" von Ikea kostet keine 5 Euro und macht durch den Kunststoffschirm hübsches, weiches Licht. Das Ausleuchten ist oft das langwierigste: es muss hell genug sein, damit das Bild nicht körnig wird, gleichzeitig sollen die glänzenden Teile nicht zuviel Licht reflektieren. Langes Ausrichten der Beleuchtung nervt mit der Zeit, lohnt sich aber.
- Hohlkehle: der einfachste Hintergrund ist eine Hohlkehle - einen großen Bogen Tonpappe dem Bastelladen auf den Tisch legen und an der Wand hochschieben, sodass sich ein "runder" Übergang bildet. Sofort wird das Foto viel schöner als auf einer ollen Tischdecke. auch Horizonte sind schöne Hintergründe - es gibt Tapete, die sich schön als Himmel eignet, Grasmatten aus dem Modellbau sind ein schöner Untergrund, die Bodentextur gibt Bildern mehr Tiefe.
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